Otmar Donnenberg

"Es gibt nichts gutes, außer man tut es!" Erich Kästner



Dr. Otmar Donnenberg
 
 

Aktuelle Notizen 

 

Linzer Vortrag, September 2014

„Der aktive Patient, die aktive Patientin“

Otmar Donnenberg

Der Anlass

Die Gründer des Ita-Wegman-Therapeutikums Linz, die Ärzte, Pflegekräfte und Therapeuten, die heute mit dem Therapeutikum verbunden sind, die Patienten, die sich für das Therapeutikum engagieren und aus dort gebotenen Leistungen Nutzen ziehen, sie alle können glücklich sein, dass es sich so dauerhaft entwickelt hat und durch die folgende Generation weitergeführt wird.
Ich freue mich, dass ich dabei sein darf, um das 30-jährige Jubiläum mit zu feiern und dabei sein durfte als externer Berater in der Zeit des Entstehens in den 80er-Jahren.

Nach wie vor achte ich die Institution „Therapeutikum“ als heilsamen Ort des multidisziplinären, um Ganzheit bemühten Zusammenwirkens von Helfern und Hilfsbedürftigen, von Therapeuten, Ärzten und Patienten, von verschiedenen Arbeitsbereichen, wo Prävention eine besondere Chance bekommen kann und wo das Geistige als heilende Kraft erschlossen wird. Therapeutika, so wie sie Ita Wegman konzipiert hat, eröffnen eine besonders gute Gelegenheit, der Rolles des Patienten im gesundmachenden Umgehen mit seiner Krankheit, aber auch im heilsamen Gestalten von gesellschaftlichen Bedingungen, größere Beachtung zu schenken.

Aktiv – Sein:

„Patient“ ist der Wortbedeutung nach ein erleidender, duldender Mensch, der Behandlungen und Pflege über sich ergehen lässt. Im Hinblick auf diesen Sachverhalt kann leicht aus der Sicht geraten, dass Patient-Sein im wesentlichen auch ein Aktiv-Sein mit ein schließt. Dieses Aktiv-Sein ist zu beobachten bei der Einzelperson wie auch im Gruppenverband und schließlich im institutionellen Rahmen.

A) Der aktive einzelne Patient

Maslow hat mit seiner psychologischen Forschungsarbeit herausgearbeitet, wie sehr die bewusste und selbst bestimmte Arbeit an der eigenen Persönlichkeit und persönlichen Reife den körperlichen Gesundheitszustand fördert. Er war ja einer der Psychologen, die schon früh den Nachdruck legten auf das Ermitteln der gesundmachenden und Gesundheit erhaltenden psychologischen Faktoren.

Die Salutogenese betrachtet Gesundheit als labilen Zustand, der vom Individuum – bewusst und unbewusst - aktiv erhalten und immer wieder wiederhergestellt werden muss, denn „Gesundheit ist nicht die Abwesenheit von Krankheit, sondern die Beherrschung und Kompensierung ständig vorhandener Krankheitstendenzen.“ Kein Wunder, dass die Salutogenese in Therapeutika einen Ort findet, wo sie in der multidisziplinären Zusammenarbeit, auch mit dem Patienten, als gemeinsame Inspirationsgrundlage gerne aufgegriffen wird.

Reflexion über die eigene Krankheit ist jedenfalls dort keine Selbstverständlichkeit, wo das schnelle und mechanisch anmutende Konsumieren von medizinischen und therapeutischen Leistungen vorherrscht. Soweit die Reflexion vom Patienten aktiv angegangen wird, bewegt sie sich in einem Spektrum zwischen einerseits

  1. „Krankheit als rein physischem Phänomen, für das direkte Erleichterung gesucht wird und die Helfer den Patienten weitgehend als Objekt betrachten“ (wie es die rein naturwissenschaftlich-technische Medizin nahelegt) und – mit vielen dazwischen liegenden Abstufungen - andererseits
  2. „Krankheit als physischem Phänomen, in dem sich Geistiges ausdrückt, als Teil eines Ganges durch viele Inkarnationen mit dem Wirken des Karma des Patienten und der Patient sich als Subjekt erlebt“.

Therapeutika mit ihrer Ausrichtung auf eine erweiterte Heilkunst gewährleisten, dass die Helfer, sowohl als Professionals (Ärzte, Pflegekräfte sowie Therapeuten) und wie auch als Laien (Angehörige, Freunde, andere Patienten-Mitglieder des Therapeutikums) das Subjekt-Erlebnis so gut wie möglich anerkennen und das Subjekt-Sein im Krankheitsprozess unterstützen. Die anthroposophische Menschenkunde, die dabei zum Zug kommt, fördert diese Interaktion mit ihrer erstaunlichen Praktikabilität.

Claus Otto Scharmer, bekannt durch seine Forschungen über den Entwicklungsprozess unternehmerischer Initiativen, legt in einer Praxisstudie zur Problemlösung für überforderte Ärzte, eine Konzeption zu Grunde, die verschiedene Abstufungen der Interaktion zwischen Therapeut und Patient beschreibt:

  1. Reparatur: Der Arzt repariert als „Mechaniker“ einen Defekt des Patienten; der Patient lässt das über sich ergehen als jemand, der weiter keinen Anteil am Prozess hat.
  2. Instruktion: Patient und Arzt verhalten sich wie Instruktor und Student zu einander; der Patient folgt einem empfohlenen Behandlungsplan
  3. Reflexion: Der Arzt / Therapeut handelt wie ein Coach, er hilft dem gecoachten Patient sein Leben zu betrachten, lebensfördernde und lebensschädigende Muster darin zu erkennen und förderliches Verhalten zu üben
  4. Selbst-Verwandlung: Der Patient nimmt sein Schicksal in die Hand und im Kontakt mit Arzt / Therapeut, der sich ebenfalls als Person einbringt, dringt er durch zu seinem ureigenen Profil und seiner Lebensaufgabe, er kommt zu sich selbst und kann dadurch gesundmachende Kräfte erschließen.

Scharmers empirische Untersuchungen (2003) ergaben – pauschal gesprochen - dass Patienten und Ärzte / Therapeuten sich aktuell vor allem auf den Stufen 1 und 2 erleben, aber beide einen starken Wunsch nach den Stufen 3 und 4 hegen.

Jede Krankheit fordert den Patienten heraus, etwas los zu lassen, was dem selbstverständlichen Weitergehen auf dem Lebensweg wie bisher im Weg steht. Das kann ein rastloses Tun sein oder ein Lebensplan oder dergleichen. Das Loslassen des eigenen Wollens zugunsten einer schicksalsmäßig veranlagten Ausrichtung gelingt nicht ohne weiteres. Mehrere strukturelle Hindernisse müssen dabei überwunden werden. Die schweizerisch-amerikanische Ärztin Eva Kübler-Ross veranschaulicht diese Stationen auf dem Weg zum Akzeptieren des Unvermeidlichen in der äußersten existentiellen Herausforderung des Sterbens:

  • Nicht-Wahrhaben-Wollen (denial, Abstreiten)
  • Zorn und Ärger (anger)
  • Verhandeln (bargaining)
  • depressive Phase (depression) und
  • Akzeptanz (acceptence).

Diese Unterscheidung mehrerer Stationen hat inzwischen Eingang gefunden in das Umgehen mit vielen lebenspraktischen Momenten des „kleinen Sterbens“, beim Übergang in eine andere Funktion, bei einer Übersiedlung, beim Verlust eines Partners, usw.

Eine Wegweisung ist auch im Buch Hiob des Alten Testamentes zu finden. Die Steigerung auf dem Leidensweg des Hiob wendet sich erst dann, als er sich überzeugen lässt, Gott nicht als eine Instanz zu sehen, mit der gute Werke aufgerechnet werden können, wie mit einer Art Geschäftspartner, sondern dass es einer Hingabe an das unbegreiflich Größere bedarf. Das Neue Testament vermittelt den Ausgang aus der Gefangenheit in sich selbst durch die Darstellung von Leben, Tod und Auferstehung Christi; Paulus stellt den Zusammenhang zum Einzelmensch her mit der Aussage „nicht ich sondern der Christus in mir“; so kann ich in mir die Kraft finden, die mir Auswege weist.

Rudolf Steiner gibt u.a. den folgenden Spruch mit auf den Weg dessen, der sich dem Unbegreiflich-Unakzeptierbaren ausgesetzt sieht („Meditation zur Gewinnung des Ich“, London, September 1923):

Ich schaue in die Finsternis,
in ihr ersteht Licht,
lebendes Licht.
Wer ist dieses Licht in der Finsternis?
Ich bin es selbst in meiner Wirklichkeit!
Diese Wirklichkeit des Ich
tritt nicht ein in mein Erdendasein.
Ich bin nur Bild davon.
Ich werde es aber wiederfinden,
wenn ich guten Willens für den Geist
durch des Todes Pforte gegangen.

Im Linzer Therapeutikum sind an den Wänden zahlreiche Engelbilder zu sehen; sie erinnern daran, dass jeder von uns sein Leben lang unschätzbare Begleiter zur Seite hat, in Gesundheit wie Krankheit.

Wie aktiv bin ich als Patient im Aufgreifen dieser Hilfsmächte für die Gesundung in meinem Krankheitsprozess?

Inwieweit spreche ich die oben beschriebene Aktivität des Patienten an, wenn ich ihn besuche, zu Hause oder im Spital? (Therapeutika bieten einen Rahmen, wo Krankenbesuche im Erfahrungsaustausch reflektiert werden können, so dass Anregungen entstehen für ein möglichst anregendes Zusammensein mit dem Patienten).

Wie viel Raum geben wir der präventiven Aktion im Sinne der Salutogenese? D.h. in wie weit fördern wir die Ermittlung der Kräfte und Wirkungen in uns, die uns gesund erhalten?

Inwieweit kann ich die Aufforderung „Lass uns stille sein, damit wir das Flüstern der Götter hören!“ (Ralph Waldo Emerson, amerikanischer Philosoph und Transzendalist) in meiner Reflexion nach- vollziehen?

B) Aktivitäten des Therapeutikums und seiner Patientengruppen

Ein wesentlicher Teil der Therapeutikumsarbeit besteht aus dem Engagement der Patientenmitglieder in Selbsthilfegruppen und Arbeitskreisen. Im Gruppenverband gelingt es uns leichter, „not-wendendes“, d.h. gesundheitsförderndes Umdenken tatsächlich zustande zu bringen; völlig auf uns selbst gestellt ist die Chance große, dass wir scheitern. Im vertrauensvollen Gespräch in einer Gruppe können wir am ehesten uns selbstverständlich erscheinende Denkmuster in Frage stellen, wenn sich herausstellt, dass sie uns zu dysfunktionalem Verhalten anhalten; das ist ja eine der schwierigsten Aufgaben, da unsere Grundauffassungen für unsere innerliche Sicherheit so bedeutsam sind – wir lassen nicht gerne etwas los, was wir bisher als stabilisierend erfahren haben; aber neue, adäquatere Einsichten können nicht praktisch wirksam werden, solange alte „verborgene Lenker“, die uns „in den Knochen stecken“ dazwischenfunken. Wo stehe ich im Überwinden von indoktrinierten, unbewusst in mir gespeicherten Grundauffassungen wie einstmals „Krankheit ist die Folge von Sünden“, heute „es gibt’s nichts Geistiges“, „Heilung erfolgt durch passende chemische, physiologische oder technische Interventionen“.

Arbeitskreise lassen sich zu Themen gestalten wie z.B.

  1. „Meditation“ (Kranksein ist eine Periode, in der ich empfänglicher und eher bereit bin dafür, so wie Schwangerschaft für Prävention zugänglicher
  2. macht),
  3. Erarbeitung eines kosmischen Menschenbildes (im Therapeutikum Linz u.a. mit Hilfe des Loidholdhofes, der Verbindungen der Städter mit einer Form der
  4. Landwirtschaft schafft, die Heilung des Bodens ermöglicht
  5. „Kranke besuchen“ (siehe oben)
  6. das Umgehen mit schwierigen Übergängen (in die Arbeitslosigkeit, in die Pension, bei Partnerverlust, usw.).

Je mehr es gelingt, die Gruppengespräche dialogisch zu führen, desto produktiver wird Meinungsvielfalt, wie sie für ein lebendiges Geistesleben erforderlich ist, Meinungsvielfalt durch verschiedene Disziplinen, Persönlichkeiten, Erfahrungshintergründe usw. Sie kann sich aber auf Dauer nur bewähren, wenn die Beteiligten auch lernen, mit der Vielfalt an Meinungen konstruktiv umzugehen. Dialogische Gespräche (im Sinne des Dialogs als zu erlernende Gesprächstechnik) erweisen sich als ein wunderbares Mittel gegen Dogmatismus und Fundamentalismus und für das aktive Zusammenfinden auf einer gemeinsam gewonnen neuen Grundlage.

Wie aktiv sind die dem Therapeutikum verbundenen Patienten in ihrer Gruppenarbeit?

Das Therapeutikum als Institution ermöglicht es den Patientenmitgliedern, aktiv zu sein in der Beeinflussung gesellschaftlicher Bedingungen. Es bedarf immer wieder eines intensiven Einsatzes, um für unübliche Therapien Anerkennung und Kostendeckung zu erreichen, auf Defizite und Lücken von schulmedizinischen Mensch- und Weltbildern aufmerksam zu machen, an Kampagnen mitzuwirken, die Patientenrechte sichern wollen und politischen Einfluss geltend machen, community supported agriculture (Vertragslandwirtschaft, für gesunde Lebensmittel und nachhaltig gesunde Böden) zu fördern. Bei Verbindung der Therapeutikumsarbeit mit der städtischen Quartierentwicklung ist auch an die aktive Beteiligung an der Herausgabe einer Gesundheitswährung zu denken. Unterstützung für ELIANT (Europäische Allianz von Initiativen angewandter Anthroposophie) sorgt für Einflussnahme auf EU-Ebene.

Welche Ziele setzen sich die dem Therapeutikum verbundenen Patienten für aktive Mitgestaltung gesellschaftlicher Bedingungen?

Lektüre für Patienten, die grundlegende Orientierung suchen für ihr Aktiv-Sein im Krankheitsprozess:

  1. Rudolf Steiners pastoralmedizinische Darstellungen vom September 1924,
  2. Ita Wegmann: Der innere Entwicklungsweg des Menschen in seinem Zusammenhang mit der Heilkunst (ein Aufsatz, der ihre letzte größere schriftliche
  3. Arbeit ist, 1932); 2005 veröffentlicht in Peter Selgs „Christliche Medizin“)
  4. Gerhard Kienle: Die Würde des Menschen und die Humanisierung der Medizin, Aufsätze und Vorträge, 1977 – 1981, Verlag des Ita-Wegman-Institutes
  5. Judith von Halle: Von Krankheiten und Heilungen und von der Mysteriensprache in den Evangelien (2007)
  6. Bernard Lievegoed: Schulungswege. Der Weg des einzelnen und der Weg in karmischer Gemeinschaft. Philosophisch-Anthroposophischer Verlag am Goetheanum.


Award Recipients on Action Learning 2014

Since 2009, the Global Forum community has honoured individuals who have made a major contribution to executive and management education by bestowing on them the Global Forum/Robert “Lex”  Dilworth Award for Outstanding Achievement in the field of Executive Education and Action Learning.

The Award is in named in honour of the late Robert “Lex” Dilworth (1936-2009). He was a Global Forum community member, a Brigadier General in the U.S. Army, a Professor at Virginia Commonwealth University, and a consultant to many companies and organizations.Lex cared passionately about people and was always helpful to all. He was a leading practitioner and major author in the field of Action Learning. For more on Lex and his life please see the article by Verna J. Willis in Action Learning and Its Applications. Basingstoke: Palgrave, 2010.

Tribute to Lex Dilworth by Verna Willis

The Global Forum honours individuals at its annual meeting.

  • 2014:  Otmar Donnenberg (Germany) | Charles Margerison (Australia)
  • 2013:  Fernando Lanzer Pereira de Souza (Netherlands/Brazil) | Victoria Marsick (USA)
  • 2012:  Lars Cederholm (Sweden) | Nina Nijs (France, China) | K.R. Yoon (South Korea)
  • 2011:  K.A. Chang (Singapore)
  • 2010:  Dr. Filippo Martino (Italy) | Lennart Rohlin (Sweden)
  • 2009:  Robert L. Dilworth (posthumously / USA) | Stephen R. Mercer (USA) | Verna J. Willis (USA)

Award Recipients 2014

Otmar Donnenberg

(on the right)

Otmar is a pioneer. He played and continues to play a major role in publicizing and disseminating Action Learning in Germany and The Netherlands. We was personally acquainted with Action Learning’s founder, Reg Revans, and translated some of his work into German. Otmar was the founder of the Dutch Action Learning Association and the author of many articles on Action Learning as well as the editor of the first book on Action Learning in German (Action Learning, ein Handbuch, 1999). He is both a scholar and a practitioner, in the modern parlance, a deeply compassionate man, always ready to help others. He is a source of inspiration for all who know and have worked with him.
He started as an elementary school teacher. He went on to study law and worked in labour law after his studies. But again he went on, this time to organize management education for the employees of the Austrian Productivity Center in Vienna. Otmar also trained industrial trainers and delivered many projects in the areas of Human Resource Development and Organizational Transformation in the Netherlands.Since 1986 he specialized in Action Learning programs for companies, health care institutions and consulting groups. He teaches at Business Schools on entrepreneurship and acts as coach for professionals on their road to becoming managers, and for managers entering into higher levels of responsibility and for management teams.
Otmar’s says that his goal is to implement successful change by building on existing initiatives and developing potential on the basis of lean thinking and working for the common good.
He is very passionate about the work he is doing with civil society, integrating institutional interests on the one hand and the concerns of citizens taking responsibility for social and ecological issues on the other hand. As co-founder of Transition Town Freiburg (Germany) he has helped build the Gemeinwohlökonomie (economy of the common good), a three  year old movement, already  present in thirty countries.  He is once again pioneering in new and critically important pathways for our common future.

“Action Learing is a way of life. Otmar was able to make that which was “implicit” “explicit” teaching me about the principles of Action Learning. Because of this “explicit” understanding of the principles of action learning he helped me to better understand what I was doing and filled in the gaps. This helped me explaining this to others, to the benefit of myself and these others. In my personal and professional (entrepreneurial) life I still benefit from meeting Otmar and his teachings of action learning. For me Otmar is someone who is able to “bring out the best in people” in the most modest way possible, the silent hero.”
Eelco Boonstra (Liftconsult B.V.)

“Otmar and I first met in 2002, when he came up to me during an action learning workshop and said: “I have heard about you. Let’s talk!”. You must know that Otmar was the Action Learning ‘hot shot’ in the Netherlands at the time. I was flabbergasted that he approached me - completely out of the blue. During the time I did my PhD, I met him very frequently. He was willing to share all of his files and impressions about Action Learning, both the positive and the negative. I will never forget that he did that. He also shared much of his approach to life with me. I still try to use his insights on his daily basis, and dare to say that my personal and professional life has become much happier as a consequence. Otmar – if anyone deserves this award, it is you!”… And I totally mean that. Otmar is really sorely missed in the Netherlands.”
Dr. Ivo De Loo (Center for Information, Management Accounting and Control systems, Nyenrode Business University)

“Seeing Otmar in Action Learning, he impressed me specifically in three quite different situations. The first time was at a conference, comparing Action Learning with the Chris Argyris method, looking for differences and similarities, and whether they were contradictory or supplementary, a hot issue at the time. Otmar was standing in front of the group, thinking aloud, sharing his thoughts and actively supporting others to give their arguments. The second time he was leading a knowledge sharing conference on change methods, being attended by change professionals propagating their own approach. Otmar designed the conference and took care of an intensive and rather personal exchange of ideas, recapitulating and very often explicating the many tacit assumptions, hidden in often beautiful performances. It was an intellectual tour de force, all the time remaining on top of things and overseeing the group. Thirdly, Otmar was sitting quietly in an Action Learning group, being the moderator, paying attention simply by being there, at the same time being focused, very aware and duly relaxed, sparsely intervening. Otmar is many things at the same time: relentless in driving the things he thinks worthwhile, and remaining open to other opinions most of the time; knowing himself what are his strongly felt convictions without becoming judgmental towards others opinions: His driving force: curiosity | His way of knowing: methodical | His perspective: never-ending.”
Ernst Drukker (Amsterdam)

“Otmar’s dedication to Action Learning makes it surprisingly easy for people to commit themselves to innovative steps – so that their hesitation at the beginning becomes motivational and enthusiastic. At the end they are amazed when they see what they have been able to do! And the secret of his success is that Otmar’s life has been and still is Action Learning.
Prof. Dr. Dr.h.c. Friedrich Glasl (OD-consultant and mediator, Salzburg, Austria)

“The ultimate purpose of Action Learning is to make a difference in this world! That is for Otmar the main driver of his work and publications. For me personally Otmar is a source of inspiration! Based on my experience working with him in the field of Management & Organizational Development in Dutch organizations and in the Dutch Action Learning Association, I can say that he deserves this award for 100 percent!!”
Dr. Maaike Rol (Senior Program Manager, Executive Education and Organizational Development, Nyenrode Business University)

“Otmar for a period of over 7 years was a highly appreciated tutor and examiner at our Business School. Thanks to him hundreds of Dutch managers for the first time experienced the power of Action Learning during his Change Management workshops. Students praised Otmar for his charm, great Action Learning knowledge and patience when teaching.”
Marcel van der Ham (Director International and Dean of Business School Netherlands)

“I would like to mention here some of the merits of Otmar Donnenberg: 1. First of all Otmar has by his enthusiastic and empathic behavior, a huge number of professionals and managers personally inspired to an enduring learning attitude in their own personal and professional lives. 2. Otmar has always had an influential and stimulating role in developing new methods and instruments in the field of Action Learning. 3. Otmar is a networker pur sang, connecting people and institutions, so there could grow a holding space for Action Learning as a professional methodology. 4. Otmar is always been very creative in finding new ways to use Action Learning, so organizations and societies could better face the challenges of new times.” Dr. Frans J.L.M. Verhaaren (Verhaaren Consult, The Netherlands)


Thoughts about receiving the Dillworth Award

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